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Dritter Russischer Ball, 24. Jänner, 2009

UnvrergÄssliche Errinerungen

Sehr geehrte Damen und Herren!

Mein Traum ist in Erfüllung gegangen. Der Dritte Ball hat stattgefunden, wir haben unser erstes kleines Jubiläum gefeiert.

Dieses Mal war das berühmte Mariinsky Ballett zu Gast und seine Prima Ballerina Viktoria Tereschkina. Mit dem Partner Alexander Sergeev tanzte sie zu Mitternacht ein Tango zu den Klängen von Astor Piazzola, der extra fur den Ball von Alexey Miroschnitschenko choreographiert wurde. In diesem Tango verkörperte die Tanzerin Leidenschaft pur, und viele, die sie bereits kennen, haben in ihrer Kunst neue Facetten entdeckt.

Der Ball war ein Hommage an St. Petersburg. Er wurde durch die „Hymne an die grosse Stadt“ von Reinhold Glier eröffnet. Das ist eine musikalische Visitenkarte der Stadt an der Neva. Stargast des Dritten Russischen Balls Maxim Vengerov hat das vereinte Orchester, bestehend aus den wiener Musiker, die als Ambassade Orchester bekannt sind, und dem Mariinsky Brass bestand. Das Brass Ensemble nahm bereits zum zweiten Mal am Russischen Ball teil. Besonders beeindruckte das Irlandische Lied, wo als Solist der hervorragende Trompeter Sergej Krutchkov auftrat.

Der Dritte Russische Ball fand im Zeremoniensaal der Hofburg statt, wo seinerzeit der Wiener Kongress tanzte und wo die Luster hangen, die der russische Zar Alexander der Erste an Österreich geschenkt hat. Die Eleganz dieses Saals hat mit dem vom russischen Geist geprägten Ambiente des Balls wunderbar harmoniert.

Nach den Aussagen der Gäste, der Ball ist gelungen. Alle waren glücklich, und damit haben wir unser Ziel erreicht. Der Dritte Russische Ball hat die Stärke Russlands gezeigt, die Fähigkeit, Menschen durch die holde Kunst zu vereinen. Das ist besonders wichtig gerade jetzt, wo die Welt depressiv geworden ist.

Wir sind allen dankbar, die den Ball in dieser schwierigen Situation unterstützt haben. In erster Linie gilt unser Dank dem Patron des Russischen Balls Maestro Gergiev.

Trotzt seiner anstrengenden Arbeitsplanung ist er nach Wien gekommen und hat seine Treue dem Projekt bewiesen, das nur durch seine Unterstützung realisiert werden konnte. Valery Gergiev bekam am Ball einen Spezialpreis für die Verbreitung der russischen Kunst und Kultur im Ausland. Der Pokal wurde vor der Firma „Lobmeyr“ angefertigt. Ihn schmückt der Feuervogel, ein Symbol Russlands. Das Bild des Feuervogels stammt vom berühmten russischen Maler Ivan Glazunov. Zum Erfolg des Dritten Russischen Balls in Wien hat der Club gallaDance von St. Petersburg massgeblich beigetragen. Sie waren nicht nur Sponsoren des Balls, sondern brachten die besten Tänzer nach Wien, die alle Gäste inspiriert haben, das Bein schwingen zu lassen. Ich hoffe, dass der Russische Ball weiter lebt, dass er alte Freunde bewahrt und neue gewinnt und dass die historischen Wände der Hofburg Zeugen von vielen Festen werden, wo die russische Kultur gehuldigt wird.


Nathalie Holzmüller, Ballorganisatorin


 

 

 

 

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